Oculus Rifts Prototyp „Crystal Cove“ ist der Gewinner des „Best of CES 2014“ Preises

Auf der CES 2014 zeigt Oculus Rift eine neue, überarbeitete Version des Virtual-Reality Headsets. Diese erhielt zurecht den „Best of CES 2014“ Preis.

oculus rift crystal cove Oculus Rifts Prototyp Crystal Cove ist der Gewinner des Best of CES 2014 Preises

Das mit Abstand großartigste Produkt der CES war das Oculus Rift Crystal Cove. Virtual Reality ist 2014 ein großes Thema und mit dem neuen Prototyp gelingt Oculus Rift ein neuer wichtiger Schritt in Richtung eines massentauglichen Endproduktes.

Viele Tester vorheriger Versionen des Rifts zeigten sich unzufrieden mit dem verschwommenen, schlecht aufgelösten Display. Dank des neuen, scharfen OLED 1080p Display hat man nun eine ordentliche Auflösung, die die Virtual Reality Erfahrung nicht trübt. Außerdem stellte sich die Bewegungsunschärfe in dem alten Entwickler-Kit als Problem heraus. Die Nutzer berichteten von Kopfschmerzen und Übelkeit, die durch den Unschärfeeffekt ausgelöst wurden. Die Unschärfe konnte im neuen Prototyp komplett eliminiert werden.

Ganz neu sind Sensoren an den Eckkanten des Rifts, die in Kombination mit einer externen Kamera dafür sorgen, dass Körperbewegungen ins Spiel miteinbezogen werden können. So ist es ab jetzt möglich sich um Ecken zu lehnen und besser in Deckung zu gehen. Eine weitere Verbesserung ist eine weit geringere Latenzzeit als zum Vorgänger.  Damit entstehen weniger  latenzbedingte Ruckler und Verzögerungen.

Bei der Präsentation des Crystal Cove enthüllten die Hersteller, dass mehr als 50.000 Einheiten von Entwicklern aus aller Welt und allen Branchen gekauft wurden. Neben der neuen Videospielerfahrung wird das Produkt auch in anderen Gebieten eingesetzt werden. Automobilhersteller, Architekten, Designer und viele andere sehen im Oculus Rift neue kommerziell einsetzbare Möglichkeiten ihre Produkte zu präsentieren und zu verbessern. Selbst die NASA nutzt das Rift um eine virtuelle Tour auf dem Mars zu simulieren.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Oculus Rift sich immer weiter an eine erste Version für die breite Öffentlichkeit annähert. Alle Ziele, die sich das Rift seit Anfang 2013 vorgenommen hat wurden erreicht: Ein Full-HD Display, minimale Latenz, minimale Bewegungsunschärfe, Bewegungserfassung.

Einer der Glücklichen, die das neue Rift schon testen durften ist der Kollege von Engadget.com:

„2014 wird ein wichtiges Jahr für Virtual Reality“ – Nate Mitchell, Vice President of Product bei Oculus VR

Quelle: Engadget

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Alexander Horst

Redakteur bei TechAttack

Ich schwärme für Android und kann mich nicht zwischen OSX und Windows entscheiden. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit Fotografie, Webdesign und der Videoproduktion.

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